Wer Mahlers Fünfte hören will, das Jugenstilensemble bewundern oder den neuesten Blockbuster nicht verpassen möchte, findet sich in Darmstadt schnell zurecht. Das Staatstheater als Dreispartenhaus, die Mathildenhöhe als (vielleicht) künftiges Weltkulturerbe, Multiplexkinos versorgen Darmstadt mit Hoch- und Mainstreamkultur. Doch wo findet sich Platz für kleine, skurrile und Non-Profit-Kultur? Wer sich Zeit nimmt, merkt schnell, dass > mehr
Sie sind kein Paar. Aber sie verbringen mehr Zeit miteinander als mit ihren Ehepartnern. Sie gab ihm ihr „Ja-Wort“, als er sie vor bald zwanzig Jahren fragte, ob sie mit ihm ein kleines Projekt realisieren wolle. Aus diesem Projekt wurde das „theater die stromer“. 200.000 Zuschauer und 2.000 Vorstellungen (vor allem für Kinder) sind die > mehr
Nachdem in den letzten P-Ausgaben mit Zucker, Vielbunt, Blumen und Strandgut Vereine vorgestellt wurden, die Kultur machen und anbieten, geht’s in dieserFolge darum, wie „dabei sein“ sich dafür einsetzt, Teilhabe an Kultur zu ermöglichen: unkompliziert und kostenlos – für Menschen, bei denen das Geld knapp ist. Wenn kaum Kohle übrig ist, bleibt Kultur oft auf > mehr
Wenn man in einem „verwahrlosten Würfel” (Echo online, 18. Februar 2011), an dem ein großer gelber Leuchtkasten „Blumen” verspricht und dessen Schaufenster ganzen Inszenierungen Raum bieten arbeitet, wohnt, lacht und streitet, dann kann man nur ein Kulturverein der ganz besonderen Art sein. Die Vereinsmitglieder des „Blumen e.V.” bezeichneten sich selbst einmal als „mysteriöse Gruppe von > mehr
Das Papiertheater wurde nicht in Darmstadt erfunden. Allerdings war der Mann, der in Besitz der größten, jemals von einem Menschen zusammengetragenen Sammlung von Papiertheatern war, gebürtiger Heiner. Eben jener Walter Röhler widmete beinahe sein gesamtes Leben von 1911 bis 1974 winzigen Bühnen, Kulissen, Interieur sowie klitzekleinen Requisiten und Darstellern, die man früher in einer Art > mehr
„Sach ma‘, wieso habt Ihr bisher eigentlich noch nie was über den Steinbruch gebracht?“ Eine berechtigte Frage, gehört das Steinbruch-Theater doch zu den unbestrittenen musikalischen Kultstätten der Region. Direkt vor den Toren Darmstadts gelegen, öffnete der „Bruch“ im Jahr 1980 seine Pforten (fürs Protokoll: Es war ein Freitag, der 13.) und ist seitdem eine der > mehr












